Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

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Factsheet Digitalisierung

Die Digitalisierung kann eine erhebliche Veränderung der Belastungen aus der Arbeit auslösen und bringt Chancen und Risiken für die Gesundheit der Beschäftigten mit sich.

Mögliche Auswirkungen digitaler Arbeit

Studien zufolge fühlt sich jeder vierte Angestellte erschöpft, jeder Fünfte ausgebrannt. Durch ständige Erreichbarkeit verschwimmt die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben immer mehr. Flexibles Arbeiten ohne zeitlichen Rahmen überfordert durch eine ständig erhöhte Reaktionsbereitschaft. Informationsüberflutung führt zu stetigen Unterbrechungen der Arbeit.

Stressreaktion durch „Multitasking“

Wer ständig auf neue Informationen reagiert, unterbricht seinen Arbeitsfluss. Konzentriertes Arbeiten wird zunehmend unmöglich. Der Stress-Level steigt in ungesunde Bereiche. Die Betroffenen sind sich dessen häufig nicht bewusst, da digitale Medien einen als angenehm erlebten Sog erzeugen. Doch medizinisch gesehen besteht eine objektive Belastung. Aktuelle Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen digitalen Medien und Schlafstörungen oder Schlafmangel. Abschalten fällt immer schwerer, wichtige berufliche Fähigkeiten wie Konzentrationsfähigkeit, emotionale Selbstregulation, Entscheidungskompetenz und Erholungsfähigkeit werden gefährdet. Es droht der digitale Burnout.

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung als Chance

Mit der Nutzung der digitalen Medien sind Chancen und Risiken verbunden, die einen betrieblichen Handlungsbedarf auslösen. Die Störungen der Konzentration und des Arbeitsprozesses tragen nicht nur zum Anstieg der psychischen Erkrankungen in Deutschland bei, sie sorgen im Ergebnis auch für Ineffizienz und sinkende Produktivität. Seit Ende 2013 sind die deutschen Arbeitgeber durch die Novellierung des Arbeitsschutzgesetzes verpflichtet, für die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz systematisch eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Diese Analyse kann aufzeigen, inwieweit mit der Mediennutzung psychische Belastungen verbunden sind. Risikopotenziale können frühzeitig erkannt werden, um bei Bedarf präventiv handeln zu können.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung.
Telefon: +49 (0)40 360 36 660 oder E-Mail: kontakt@bgm-konkret.de



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