Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

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Factsheet Präsentismus

Chancen und betriebswirtschaftlicher Nutzen aus der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung für mittelständische Unternehmen

Arbeitsausfälle aufgrund von Depression und Burnout steigen in den letzten Jahren stetig an, ebenso Phänomene wie »innere Kündigung« und Präsentismus.

Ergebnis einer Mitarbeiterbefragung aus der BKK-Studie von 2011 war, dass jedes Jahr pro Mitarbeiter 27,2 Arbeitstage aufgrund von Präsentismus und Absentismus verloren gehen. Davon gehen 22,4 verlorene Arbeitstage auf Präsentismus und 4,8 Tage auf Absentismus zurück, was einem Verhältnis von 4,7:1 entspricht. Zahlreiche Befragungen zeigen, dass gut zwei Drittel aller Beschäftigten mindestens einmal im Jahr zur Arbeit gehen, obwohl sie sich richtig krank fühlen. Ein Drittel der Befragten geht sogar gegen den Rat des Arztes zur Arbeit.

Die Leistungsfähigkeit ist deutlich eingeschränkt. Eine geringere Qualität der Arbeit sowie eine erhöhte Anzahl von Fehlern oder Unfälle bei der Arbeit sind die Folgen. Dies wiederum führt zu Produktivitätsverlusten. Die Erkenntnisse der Präsentismusforschung der letzten Jahre zeigen, dass eine verminderte Arbeitsfähigkeit bei gleichzeitiger Anwesenheit am Arbeitsplatz einen viel größeren Produktivitätsverlust zur Folge hat als die krankheitsbedingte Abwesenheit der Mitarbeiter.

Zudem zeigen Studien, dass sich bei Beschäftigten, die wiederholt trotz Krankheit zur Arbeit gehen, das Risiko für überdurchschnittliche Fehlzeiten deutlich erhöht. Der Kostenfaktor Präsentismus ist somit viel bedeutsamer als der von Fehlzeiten.

Gerade bei psychischen Erkrankungen, gehen die Betroffenen oft weiterhin zur Arbeit. Oftmals ist die fehlende Akzeptanz dieser Erkrankung mitverantwortlich. Arbeitsplatzunsicherheit kann ebenso zu Präsentismus führen wie die vorherrschende Unternehmenskultur und die Führungsphilosophie. Präsentismus zu reduzieren bedeutet die Gesundheit der Mitarbeiter langfristig zu erhalten und Verluste zu verringern, die durch präsentismusbedingte Unfälle, Fehlentscheidungen, das Chronifizieren verschleppter Krankheiten und die Ansteckung von Kollegen entstehen. Nutzen Sie das Instrument der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung zur Organisationsanalyse und entwickeln Sie wirksame Maßnahmen gegen Fehlbelastungen.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung.
Telefon: +49 (0)40 360 36 660 oder E-Mail: kontakt@bgm-konkret.de



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